Innovationswerkstatt „Mit Yoga Thinking kreative Ruhe-Routinen entwickeln“

Arbeit bewegt sich. Die digitale Transformation verändert unsere Arbeitswelt in disruptiver Form und lähmt gleichermaßen unser Vermögen das Veränderungspotential fassen und darauf umfassend reagieren zu können. Um Verstehen und gestalten zu können, bedarf es Ruhe und Fokussierung. Momente, in denen Arbeitnehme temporär den Netzstecker ziehen und dem digitalen Overload entfliehen können.

Vor diesem Hintergrund geht es am 3. September 2018 im Rahmen der Innovationswerkstätten-Reihe Arbeiten 4.0 des Projekts „Dialog- und Innovationsplattform DIGILAB“ von 14 bis 18 Uhr um das Thema „Mit Yoga Thinking kreative Ruhe-Routinen entwickeln“. Im Ansatz des „Yoga Thinking“ sind Bewegung und Atmung Ausgangs- und Endpunkt kreativer Ruhe-Routinen in denen es leichter möglich wird, sich komplexen Fragestellungen, Veränderungswegen und der eigenen Neuausrichtung mit innerer Ruhe und dem persönlichen Potential vollkommen zu widmen.

Thematisch konzentriert sich die Innovationswerkstatt insbesondere auf die Fragestellungen: Was verspricht die digitale Transformation? Was ist heute und in Zukunft ein „unternehmerisches Werk“? Und was bedeuten New Work und Arbeiten 4.0? Diskutiert wird zudem über die Zusammenhänge und Spannungsfelder zwischen Ruhe und Dringlichkeit, Kreativität und Komplexität sowie dem Führen und Loslassen in Organisationen und Unternehmen.

Ausgerichtet wird die Veranstaltung von den LogistikLotsen für die Metropolregion Nordwest und richtet sich insbesondere an Fach- und Führungskräfte regionaler Unternehmen und Organisationen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung bis zum 31.08.2018 an info@logistiklotsen.de. Aufgrund des interaktiven und bewegenden Charakters sind die Teilnahmeplätze begrenzt. Veranstaltungsort ist das DIGILAB Brennerei 4.0 in der Osterstraße 28-29 in 28199 Bremen.

Die Innovationswerkstatt findet im Rahmen des vom Bremer Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen initiierten und von der Metropolregion Nordwest geförderten Projekts Dialog- und Innovationsplattform DIGILAB statt. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie bei den LogistikLotsen für die Metropolregion Nordwest.

 

 

Ein maritimes Band für die Vegesacker Innenstadt

Stein für Stein entsteht ein neues „Maritimes Band“ in der Vegesacker Innenstadt. Die bisherigen blauen Leuchten werden ausgetauscht und durch Quader mit Motiven ersetzt, die sich Kinder aus dem Stadtteil ausgedacht haben und die Steinmetz Martin Tosonowski in Granit gearbeitet hat. Am Donnerstag, 16. August 2018, setzte Heiko Dornstedt, Leiter des Ortsamtes Vegesack, gemeinsam mit Sponsoren und beteiligten Kindern vor Ort den ersten Stein ein.

„Damit lösen wir ein langjähriges Problem. Das Tolle daran ist, dass dazu viele Sponsoren aus dem Stadtteil und besonders so viele Kinder entscheidend beigetragen haben. Nun haben wir eine echte Vegesacker Lösung: Ein Maritimes Band, das durch die Fußgängerzone leitet, mit Motiven, die vor Ort ausgedacht und gestaltet wurden“, so Dornstedt. „Dass alle Beteiligten mit so viel Engagement bei der Sache waren und sich auf diese Weise zeigt, wie sehr sich die Menschen hier mit dem Stadtteil identifizieren, freut mich ganz besonders.“

Insgesamt wurden von den beteiligten Schulen und Einrichtungen rund 70 Entwürfe eingereicht. Beteiligt haben sich die Grundschule Hammersbeck, das Kinder- und Familienzentrum Haus Windeck, die Schule Alt-Aumund, die Schule in Schönebeck, das Kinder- und Familienzentrum Alt-Aumund und die Kita Jaburgstraße, zu den Sponsoren gehört unter anderem der Förderverein Stadtgarten Vegesack.

Die Arbeiten teilen sich in Pflaster- und Elektroarbeiten. Begonnen wird mit dem Ausbau der bisherigen blauen Leuchten, im Anschluss werden die neuen Granitquader eingesetzt, die aus Spenden von Akteuren vor Ort und aus Mitteln des Beirates Vegesack finanziert wurden. Neben dem Austausch werden zudem noch Baumstrahler in der Fußgängerzone versetzt und bereits vorhandene Baum- und Fassadenleuchten instandgesetzt. Die Gesamtkosten für den kompletten Rückbau der Elektroanlage und die Pflasterarbeiten liegen inklusive Planungskosten bei 162.000 Euro und werden von der WFB Wirtschaftsförderung Bremen übernommen. Bis voraussichtlich Ende Oktober sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein.

 

 

Statistik kompakt: Bremen in Zahlen 2018

Auch in diesem Jahr gibt das Statistische Landesamt Bremen eine neue Auflage von "Bremen in Zahlen" heraus. Die Broschüre enthält eine Vielzahl von Tabellen und Abbildungen mit aktuellen Daten aus der amtlichen Statistik für die Städte Bremen und Bremerhaven sowie das Land Bremen. Die Ausgabe 2018 ist ab sofort als gedrucktes Heft oder als PDF-Datei verfügbar.

"Bremen in Zahlen" ist ein kompakter Streifzug durch die Themenvielfalt der amtlichen Statistik und enthält interessante, überraschende und nützliche Informationen, nicht nur für Statistik-Experten. Es informiert über aktuelle Entwicklungen bei den Bevölkerungs- und Haushaltsstrukturen oder der Beschäftigungssituation. Die Zahl der angekommenen Gäste und deren Übernachtungen in den bremischen Beherbergungsbetrieben ist ebenso nachzulesen wie der Umschlag am Bremerhavener Seefischmarkt, die Einnahmen und Ausgaben des Landes, die Zahl der Unternehmen im Dienstleistungsbereich und deren Umsätze oder die Entwicklung von Preisen für verschiedene Güter und Dienstleistungen in den letzten Jahren.

Ausgewählte historische Daten, ein Städte- und Ländervergleich und die Anschriften wichtiger Anlaufstellen in Bremen und Bremerhaven ergänzen das Zahlenwerk. Die statistischen Angaben beziehen sich überwiegend auf das Berichtsjahr 2017 mit Vergleichsdaten zum Vorjahr.

Die Broschüre im handlichen Format umfasst 26 kurze Kapitel auf 68 Seiten. Die PDF-Datei kann unter www.statistik.bremen.de heruntergeladen werden.

 

 

Materialwissenschaften: Was ein Holzsplitter über eine Galionsfigur verrät

Das MAPEX Center for Materials and Processes der Universität Bremen ist beteiligt an der Ausstellung „Der Zahn der Gezeiten – Maritime Schätze unter der Lupe“ zum Europäischen Kulturerbejahr 2018 am Deutschen Schifffahrtsmuseum (DSM) – Leibniz-Institut für deutsche Schifffahrtsgeschichte in Bremerhaven. Die Eröffnung ist am Sonntag, den 19. August 2018, um 11 Uhr.

Das Deutsche Schifffahrtsmuseum (DSM) – Leibniz-Institut für deutsche Schifffahrtsgeschichte in Bremerhaven hat zum Europäischen Kulturerbejahr 2018 eine Sonderausstellung konzipiert. Die Schau soll ein Bewusstsein für die Erhaltung des kulturellen Erbes und für Maritime Geschichte im europäischen Kontext schaffen und rückt daher Fragen der Konservierung und Restaurierung von Ausstellungsobjekten in den Mittelpunkt. Zu sehen sind maritime Exponate, die teils einzigartig in Europa sind, unter anderem das Fragment eines traditionellen Küstenfischerbootes, eine Gallionsfigur oder ein Pottwalskelett. 

Materialanalyse entschlüsselt individuelle Geschichte der Exponate

Werkstoffe wie Holz, Metall und Textilien spielen eine entscheidende Rolle für Konservierungs- und Restaurierungsarbeiten. Neben der historischen und der restauratorischen Expertise, ist auch die materialwissenschaftliche zur Erforschung und Sicherung der musealen Gegenstände wichtig. So konnten die Wissenschaftler des MAPEX beispielsweise durch die mikroskopische Analyse eines kleinen Fragments der Galionsfigur „Carla“ die verwendete Holzart Kiefer bestimmen. Aus der Art der Holzzersetzung können sie außerdem darauf schließen, dass die Figur längere Zeit unter Wasser gelegen haben muss, also vermutlich versank und als Relikt geborgen wurde. Beide Erkenntnisse liefern wertvolle Informationen für die weitere Konservierung und Rekonstruktion der Geschichte des Exponats. „Ziel einer solchen materialwissenschaftlichen Untersuchung von historischen Objekten von kulturellem Wert ist es immer, Erkenntnisse über deren Geschichte zu erhalten und Lösungen für die möglichst langfristige Bewahrung für künftige Generationen zu entwickeln“, sagt Dr. Hanna Lührs vom MAPEX. Sie hat die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit dem Deutschen Schifffahrtsmuseum wesentlich koordiniert. 

 Weitere Informationen sind unter www.uni-bremen.de/mapex und hier erhältlich. 

 

 

Bremen: Modellstadt für nachhaltige Mobilität

Seit Mai 2018 arbeiten mehrere Dutzend Expertinnen und Experten intensiv daran, „perspektivisch“ die Qualität der Luft in Bremen zu verbessern. Erreichen wollen sie dies mit Maßnahmen in den Bereichen Verkehrsplanung, Digitalisierung, Autonomes Fahren und durch eine Veränderung der Antriebe und Treibstoffe im Individualverkehr und im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Das Geld für die Planung und die Umsetzung dieser Veränderungen soll zu großen Teilen vom Bund kommen.

Die Rede ist vom „Masterplan Green City Bremen“, der jetzt druckfertig ist und allen interessierten Bürgern bei einer Veranstaltung bei der Bremer Straßenbahn AG am 22. August 2018 vorgestellt wird.

In den zurückliegenden drei Sommermonaten haben Bremer Fachleute aus Wirtschaft, Verbänden und Verwaltung in diversen Workshops daran gearbeitet, die saubere Zukunft der Stadt zu planen. Ihr Ziel ist es, Bremen zu einer Modellstadt für eine effiziente, emissionsfreie, nachhaltige und urbane Mobilität zu machen.

Eile war geboten, weil Bremen mittels dieses Masterplans einen Teil der milliardenschweren Infrastrukturmittel bekommen möchte, die in der Folge des „Dieselskandals“ vom Bund bereitgestellt bzw. bei den Automobilherstellern eingesammelt worden sind. Die Erstellung eines städtischen Masterplans ist dabei die wesentliche Voraussetzung für eine Förderung durch den Bund.

Vor der Abgabe dieses Masterplans beim Bund wird er nun den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Bremen vorgestellt. Am kommenden Mittwoch, 22. August 2018, eröffnet Initiator Dr. Joachim Lohse, Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, um 16 Uhr im Atrium der BSAG (Flughafendamm) die Veranstaltung.

Präsentiert werden in kurzen Vorträgen die Ergebnisse aus den Arbeitskreisen Fuß- und Radverkehr, Digitale Mobilität, Automatisiertes Fahren und Elektromobilität. Im Anschluss daran werden in einer Talkrunde mit den Vortragenden auch Fragen aus dem Publikum zu den einzelnen Themen beantwortet. Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos, allerdings sind die Plätze begrenzt.

 

 

Unsere Datenschutzerklärung entsprechend der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) finden Sie hier:  https://www.i2b.de/datenschutz/

 

 

 

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