Hochschule Bremen schließt neue Kooperation mit vietnamesischer Universität

Bereits am 1. Oktober 2018 unterzeichnete die Rektorin der Hochschule Bremen (HSB), Prof. Dr. Karin Luckey, ein Kooperationsabkommen mit der Vietnam National University - VNU University of Science (VNU-HUS) in Hanoi. Prof. Nguyen Manh Khai, Dekan der Fakultät Umweltwissenschaften der VNU-HUS und Prof. Vu Van Manh, Senior Lecturer, besuchten zu diesem Zweck die HSB.

Zum weiteren Programm des Besuches gehörten Gespräche über die Zusammenarbeit in den Bereichen Studierendenaustausch, Organisation einer gemeinsamen Summer School zum Thema „Umwelttechnologien und erneuerbare Energien für eine nachhaltige Entwicklung“ und zukünftige gemeinsame Forschungsaktivitäten in den Bereichen erneuerbare Energien und Umwelttechnik.

Der Kontakt zur VNU-HUS kam auf einem Netzwerktreffen mit Hochschulvertretern in Hanoi zustande, das im Rahmen der vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) veranstalteten GATE-Hochschulmesse im Dezember 2017 in Vietnam stattfand. Für Februar 2019 ist ein Gegenbesuch an der VNU University of Science in Hanoi geplant, bei dem Prof. Dr. Anja Noke vor Ort Vorlesungen halten wird. Begleitet wird sie von drei Studierenden, die beabsichtigen, im späteren Verlauf ihres Studiums ihr Auslandsstudium in Vietnam zu absolvieren.

Vietnam ist eine aufstrebende Wirtschaftsnation, die derzeit die Wende von einer Agrar- in eine Industrienation vollzieht, wobei sie auf erneuerbare Energien setzt und große Anstrengungen unternimmt, die Infrastruktur zu modernisieren und auszubauen, und das dafür nötige Personal im eigenen Land auszubilden. Das birgt großes Potential für die deutsche Wirtschaft sowie für Kooperationen in den Bereichen berufliche und universitäre Bildung.

Prof. Dr. Luckey betont: „Bei dieser Entwicklung sieht sich die Hochschule Bremen als Partnerin für den Auf- und Ausbau neuer Lehrangebote sowie für gemeinsame Forschungsvorhaben und den Wissens- und Technologietransfer in den zukunftsweisenden Themenfeldern der Umwelttechnologie und der erneuerbaren Energien. Als internationale Hochschule sind wir weltweit vernetzt.“

Die HSB kooperiert bereits mit einer weiteren Partnerhochschule in Vietnam, der Nong Lam University in Ho Chi Minh Stadt, und ist im engen Austausch mit dem Kontaktbüro der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, das ebenfalls in Ho Chi Minh Stadt angesiedelt ist.

 

 

Extrem dünn, stabil und hell: Materialien für die Photonik von morgen

Neuartige atomar dünne Materialien könnten in Zukunft als energieeffiziente und vielseitige Lichtquellen genutzt werden. Physiker der Universität Bremen haben diesen zweidimensionalen Schichten nun interessante Geheimnisse entlockt. Die Ergebnisse der Bremer Wissenschaftler und ihrer Kooperationspartner hat kürzlich die international renommierte Fachzeitschrift „Nature Physics“ veröffentlicht. 

Motiviert durch die Erfolgsgeschichte des superdünnen „Wundermittels“ Graphen, das vor einigen Jahren mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet worden ist, entdecken Forscherinnen und Forscher in der Chemie und in der Physik heute immer neue, atomar dünne Materialien. Sie bestehen aus Gittern von Atomen, die nur wenig dicker sind als die einzelnen Atome selbst. Der Vorreiter Graphen setzt sich aus einer einzelnen Lage von Kohlenstoffatomen zusammen. Die ist zwar hervorragend für die Elektronik geeignet, nicht jedoch für optische Anwendungen. Nun gibt es neue atomar dünne Materialien, die sich für stark miniaturisierte und äußerst energieeffiziente optische Bauelemente eignen. Bemerkenswert ist dabei, wie einfach und kostengünstig die neuen Materialien hergestellt werden können: Sie lassen sich beispielsweise mit Klebefilm von sogenannten Volumenkristallen abziehen.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Eine zentrale Idee ist hierbei das Prinzip des „Lego-Baukastens“: Die Eigenschaften leuchtender und elektrisch leitender atomar dünner Materialien, wie beispielsweise Übergangsmetall-Dichalkogenide (TMDs) und Graphen, werden kombiniert, indem man sie direkt aufeinanderstapelt. Trotz losen Zusammenhalts weisen diese Strukturen eine enorme mechanische Stabilität auf. Die darin enthaltenen TDMs leuchten dabei nicht nur sehr gut, sie absorbieren auch Licht und können es in Strom umwandeln. Deshalb gibt es bereits erste praktische Anwendungen in sehr empfindlichen Sensoren. Denkbar ist zudem, sie in biegsamen Solarpanels zu verwenden oder in Handydisplays. Durch den Einsatz in stark miniaturisierten Lasern können neue Bauteile realisiert werden, die für das Highspeed-Internet der nächsten Generation benötigt werden.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen der Graduiertenschule „Quantum Mechanical Materials Modelling“ an der Universität Bremen gefördert. Der Artikel „Biexciton fine structure in monolayer transition metal dichalcogenides“ ist hier nachzulesen.

 

 

Workshop: Persönlichkeitsbildung für junge Frauen

Bei mehr als 1.500 Studiengängen ist es gar nicht so einfach, sich zu entscheiden. Schule und Studium sind geprägt von starren Abläufen, hier und da muss man sich entscheiden, aber wann beschäftigt man sich wirklich mit der eigenen Persönlichkeit? Wer hilft bei der eigenen Lebensplanung? Und welche weiteren Kompetenzen sind beim Start in den Beruf hilfreich? Wie ist es mit der Gleichberechtigung im Job? Im Workshop „Persönlichkeitstraining“ geht es um folgende Themen: Persönlichkeit, Beruf und Lebensplanung, Selbstbild/Fremdbild/Stärken/Schwächen, Selbstsicheres Auftreten, Durchsetzungsvermögen und Sprache.

Diesen Workshop bietet das BPW Bremen Netzwerk für berufstätige Frauen im Zuge des Projekts “First Generation Students” an. Bis zu zehn Studentinnen können daran teilnehmen. Er findet statt am 27. Oktober 2018 von 9 bis 16 Uhr, Künstlerhaus Ausspann, Schnoor 1, Bremen.

Der Workshop ist kostenfrei für Teilnehmerinnen/ Interessentinnen vom Projekt „First Generation Students“, für Young BPW kostet er 15 Euro, für Nicht-Clubfrauen (Voraussetzung Young u. 35 Jahren) 30 Euro. Referentin ist Birgit Novy, Abteilungsleiterin und Stabsstelle Personalentwicklung Zweckverband KDO Oldenburg, freiberufliche Trainerin für Kommunikation und Umgang. Weitere Informationen zur Anmeldung sind unter www.bpw-bremen.de erhältlich. 

 

 

Wissenschaftliche Konferenz und Vortrag zum Thema „Schulverpflegung neu denken“

Das Kompetenzzentrum Schulverpflegung der Universität Vechta und das Deutsche Netzwerk Schulverpflegung e. V. (DNSV) laden ein zur 1. Wissenschaftlichen Konferenz Schulverpflegung zum Thema „Schulverpflegung neu denken: Essen was schmeckt - Foodchain für die Schulmensa?“ am Freitag, 9. November 2018. Alle interessierten Praktiker, Wissenschaftler, Studierende und die Öffentlichkeit sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Der Kongress startet mit einer öffentlichen Vorabendveranstaltung am Donnerstag, 8. November 2018, von 18 bis 22 Uhr. Hier wird der Wissenschaftspreis des DNSV, der Goldene Teller Wissenschaft, zum zweiten Mal vergeben. Redner des Abends ist Diplom-Ernährungswissenschaftler und Medizin-PR-Experte Uwe Knop, Autor des Buchs „Kind, iss was ...dir schmeckt!“ Er räumt in seinem Vortrag mit den Märchen zu gesunder Kinderernährung auf. Die Teilnahme an der Abendveranstaltung ohne Kongressteilnahme am Freitag ist möglich. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Der Kongress am Freitag, 9. November 2018 befasst sich mit Fragen zu für Lebensmittelsicherheit und Qualitätsmanagement und ob die derzeitigen Systeme geeignet sind, Betrug in Nahrungsmitteln zu verhindern. Es wird diskutiert, ob Blockchain als Basis für neue Organisationsmodelle der Schulverpflegung, als Organisationsprinzip einer ganzen Prozesskette der Schulessensproduktion dienen kann.

Anmeldungen zum Kongress sind möglich unter www.dnsv.eu oder per E-Mail an vorsitzender(at)schulverpflegungev.net. Die Veranstaltungen finden statt an der Universität Vechta, Driverstraße 22, 49377 Vechta.

Die 1. Wissenschaftliche Konferenz Schulverpflegung steht unter der Schirmherrschaft von Uwe Bartels. Der Niedersächsischer Landwirtschaftsminister a.D. ist Vorsitzender des Agrar- und Ernährungsforum Oldenburger Münsterland e. V. und Vorsitzender der Universitätsgesellschaft Vechta e.V.

 

 

„Lila Salon“ zur werteorientierten Organisationsentwicklung

Sollte eine Führungskraft Vorbild oder einfach authentisch sein? Welche Rolle spielen Werte in autoritären Systemen? Wie kann Wertefundiertes Arbeiten im Kontext von Wandel und Digitalisierung umgesetzt werden? Im neuen „Lila Salon“ des Instituts für Wertekultur in der Wirtschaft können Führungskräfte, Personalverantwortliche, Coaches und andere Interessierte diesen und anderen Fragen gemeinsam auf den Grund gehen.

Der nächste „Lila Salon“ findet am 26. Oktober 2018 von 18 bis 20 Uhr im Institut für Wertekultur in der Wirtschaft, Georg-Bitter-Straße 19, 28205 Bremen statt. Der Eintritt ist frei. Der inspirierende Austausch über Sinn, Haltung und Werte in einer kleinen Gruppe von maximal zehn Personen soll Impulse setzen, eine werteorientierte Organisationsentwicklung in Unternehmen zu stärken. Eingeleitet und moderiert von Organisationsentwicklerin und Supervisorin Ingrid Kadisch ist der „Lila Salon“ ein lebendiger Diskurs, der sich jeweils an den aktuellen Bedürfnissen seiner Teilnehmenden orientiert.

Das neue Veranstaltungsformat ist eine kleine Vorabversion der für 2019 geplanten, einjährigen Weiterbildung „WertekulturRaum“, in der Führungskräfte, Personalverantwortliche und Coaches ihren Werte-Dialog an vier Terminen à 1,5 Tagen pro Jahr noch vertiefen können. Dort soll es anhand der persönlichen Anliegen von maximal 10 Teilnehmenden durch gemeinsame Analyse, Standortbestimmung und kollegiale Beratung auf Augenhöhe um die Weiterentwicklung von Werten im Unternehmen gehen.

Weitere Informationen sind beim Institut für Wertekultur in der Wirtschaft erhältlich.

 

 

Unsere Datenschutzerklärung entsprechend der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) finden Sie hier:  https://www.i2b.de/datenschutz/

 

 

 

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