Seaports of Niedersachsen stellen Lösungen für die Windenergie-Branche vor

Mit einer gemeinsamen Messepräsenz bewerben die Hafenmarketinggesellschaft Seaports of Niedersachsen GmbH und die Hafeninfrastrukturgesellschaft Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG vom 25. bis 28. September erneut die vielfältigen Leistungen der niedersächsischen Seehäfen für die Windenergie-Branche auf der WindEnergy.

Der Gemeinschaftsstand ist Teil des Niedersachsen-Pavillon, auf dem sich das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung sowie die Agentur für Wirtschaftsförderung Cuxhaven in direkter Nachbarschaft präsentieren. Während Niedersachsen Ports vor allem über die Flächenpotentiale für Ansiedlungen und infrastrukturellen Entwicklungen informiert, stellt Seaports of Niedersachsen die umfangreichen Hafen- und Logistikservices der Hafenwirtschaft sowohl für die Onshore- als auch die Offshore-Branche vor.

Neben dem klassischen Hafenumschlag von Windenergiekomponenten aus dem On- und Offshorebereich werden auch wertschöpfende Tätigkeiten am Produkt sowie das komplette Supply-Chain-Management angeboten. Hinzu kommen umfangreiche maritime Serviceangebote für die Windenergiebranche wie Entsorgungsservices für die Windparks auf hoher See per Schiff und Helikopter, die Ausrüstung von Errichterschiffen sowie Seekabel-Logistik. Die Produktion von Windenergie-Komponenten findet darüber hinaus z. T. auch in direkter Nähe der Kaikanten statt.

Für die passenden Hafeninfrastrukturen, die den Anforderungen der Windbranche an schwerlastfähige Pieranlagen sowie jack-up-fähige Liegeplätze entsprechen, hat in den vergangenen Jahren die landeseigene Hafeninfrastrukturgesellschaft Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG gesorgt. Hieraus hat sich z. B. das Deutsche Offshore-Industrie-Zentrum in Cuxhaven entwickelt, welches schon heute führender Standort für Produktion, Montage und Logistikdienstleistungen von Offshore-Windenergieanlagen ist.

Während der Fachmesse WindEnergy, die am 25. September für vier Tage ihre Tore öffnet, sind die niedersächsischen Seehäfen in Halle B6.569 am Messestand „Seaports of Niedersachsen“ anzutreffen.

 

 

Mehr als 3000 Besucher bei der Welt der Logistik 2018

Der Andrang bei der Logistikjobmesse „Welt der Logistik“ am 20. September 2018 im BLG-Forum war wieder groß. Über 3000 Menschen besuchten die siebte Auflage der mittlerweile fest etablierten Jobmesse in der Bremer Überseestadt, die erstmals durch die Bremische Hafenvertretung (BHV) organisiert wurde. Die größtenteils jungen Besucher informierten sich bei rund 40 Ausstellern über Aus- und Weiter-bildungsangebote in der Logistik und lauschten den Vorträgen und Interviews zu verschiedenen Logistik-Berufen und -Themen.

Ob Logistik-Tischtennis, Gabelstaplergeschicklichkeitsspiele oder Krangondelfahren - die Schlangen an den zahlreichen Logistik-Mitmachaktionen der Aussteller waren lang. Großen Andrang gab es auch beim Hafenrummel und Schwarzlichtminigolf, die erstmals ihre Attraktionen auf der Messe anboten. Ihr strategisches Geschick konnten die Besucher beim traditionellen Simultan-Schachspielen mit Marco Bode an vier Ständen gleichzeitig unter Beweis stellen. Das Hafenmuseum Speicher XI bot während der Messe kostenlose Führungen und freien Eintritt an und freute sich über den Publikumsandrang. Insbesondere die Logistikberufe-Rallye kam beim Publikum sehr gut an: rund 500 Teilnehmer nahmen teil und informierten sich so über verschiedene Logistik-Berufe. 

Neben den Teilnehmern zeigten sich auch die Aussteller zufrieden mit der Messe. „Wir haben sehr gute Gespräche geführt und sind gespannt, wer sich bewerben wird“, resümierte Andrea Rüstmann vom Unternehmen DPD, das erstmals als Aussteller dabei war. Und sie ergänzt: „die Auswahl der Firmen hier auf der Messe passt zu 100 Prozent. Wir werden definitiv im nächsten Jahr wiederkommen“. Entsprechend positiv fällt die Bilanz von Klaus Platz, Geschäftsführer der BHV, aus: „Die siebte Auflage der Veranstaltung war wieder ein außerordentlicher Erfolg.“ Das sieht auch Hans-Joachim Schnitger, Präsident der BHV, so: „Wir sind überzeugt, mit diesem Veranstaltungsformat den jungen Menschen die Logistikberufe näher gebracht zu haben“.

Über die Bremische Hafenvertretung e.V.

Die BHV ist ein Verein mit rund 250 Mitgliedsunternehmen aus der Logistik-, Hafen- und Transport-wirtschaft überwiegend aus Bremen und Bremerhaven. Zweck des Vereins ist es u.a., die Interessen seiner Mitglieder wahrnehmbar zu machen und damit das Ansehen der Branche in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu steigern.

 

 

Hamburger Hafen: Einweihung des neuen Anlegers für Traditionsschiffe am Bremer Kai

Die Traditionsschiffe der Metropolregion Hamburg haben eine neue Anlaufstelle im Hamburger Hafen. Am Bremer Kai bei den historischen 50er Schuppen hat die Stiftung Hamburg Maritim einen neuen Anleger errichtet. Die Metropolregion Hamburg, die Hamburger Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation sowie die Stage Entertainment GmbH haben dies durch Förderungen ermöglicht.

Mit dem Anleger „Bremer Kai“ bekommen Traditionsschiffe aus der Metropolregion Hamburg eine feste Anlaufstelle im Hamburger Hafen. Ganzjährig können sie nun Tagestörns nach Hamburg anbieten und kostenlos hier über Nacht liegen. Künftig können auch Barkassen den Anleger zum Beispiel von den St. Pauli-Landungsbrücken, der Elbphilharmonie und dem Anleger der Stage Musical Theater anfahren. Dabei ermöglichen die neuen Pontons Besuchern, Attraktionen wie das Hafenmuseum, die alte Hafenbahn, historische Kai-Schuppen, Schiffe und Kräne bequem per Schiff zu erreichen.

Anlässlich des Elbfestes machten gleich drei dieser „alten Pötte“ hier fest. So laden der Raddampfer KAISER WILHELM aus Lauenburg, der Gaffelsegler RIGMOR aus Glückstadt und das Küstenmotorschiff GREUNDIEK aus Stade am Wochenende zum Open Ship und einer Runde durch den Hafen ein. Für die ehrenamtlichen Schiffsbesatzungen eine gute Möglichkeit, um für Unterstützung für den Erhalt dieser maritimen Schätze zu werben.

An den Gesamtkosten von 900.000 Euro beteiligte sich neben Hamburg mit 225.000 Euro auch die Länder Niedersachsen und Schleswig-Holstein mit je 112.500 Euro über die Förderfonds der Metropolregion Hamburg. Jeweils 150.000 Euro trugen die Hamburger Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation in Zusammenarbeit mit der Kulturbehörde, die Stage Entertainment GmbH sowie die Stiftung Hamburg Maritim.

Für den neuen Anleger hat die Stiftung Hamburg Maritim drei Pontons gekauft, die mit einem bereits vorhandenen Ponton zu einer neuen Anlage zusammengeführt wurden. Damit stehen unterschiedlichsten Traditionsschiffen circa 260 Meter Anlegeplatz zur Verfügung. Die Pontonanlage mit einer Fläche von über 1000 Quadratmetern wird durch eine 28 Meter lange Brücke mit dem Bremer Kai verbunden. 

 

 

Jade Hochschule erhält 460.000 Euro für Windenergieforschung

Für das Verbundprojekt WERAN Plus hat die Jade Hochschule jetzt einen Zuwendungsbescheid über rund 460.000 Euro aus dem Förderbereich „Windenergie“ der Bundesregierung erhalten. In dem vorangegangenen Forschungsvorhaben WERAN ging es darum, die Wechselwirkung zwischen Windenergieanlagen und Navigationssystemen (z.B. für die Luftfahrt) zu erforschen. Aufbauend auf den Ergebnissen möchte das Folge-Projekt WERAN Plus in diesem Zusammenhang ein neues Vorhersagemodell entwickeln. Dieses soll die Störwirkung von Windenergieanlagen auf Funk- und Navigationsanlagen bewerten. Darüber hinaus wird auch der Einfluss von off-shore Windparks auf UKW-Sprechfunk- und Datendienste untersucht werden.

In dem Teilprojekt, das von der Jade Hochschule bearbeitet wird, „steht die Entwicklung spezieller Messtechnik sowie deren Einbindung in ein manntragendes Flugzeug im Vordergrund“, erklärt Prof. Dr. Jens Wellhausen. „So können wir in anschließenden Messkampagnen großflächig den Einfluss von Windparks untersuchen – sowohl on-shore als auch off-shore“.

„Wir benötigen ein verbessertes Bewertungstool für die Wechselwirkung zwischen Windenergieanlagen und Navigationseinrichtungen“, ergänzt Prof. Dr. Jens Werner. „Die bisher eingesetzten Methoden waren nur bedingt geeignet, um entsprechende Nachweise zu führen. Die Messergebnisse sollen nun dafür genutzt werden, zukünftig auch die Methoden für die Simulation derartiger Störungen zu verfeinern und zu harmonisieren.“

Damit wird es langfristig möglich, bei der Planung neuer Windparks oder der Modernisierung existierender Anlagen, die Bedürfnisse von Funkdiensten der Luftfahrt, der Seefahrt aber auch des Wetterdienstes (z.B. Niederschlagsradar) angemessen zu berücksichtigen.

Das dreijährige Forschungsvorhaben wird von dem Verbundkoordinator, der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt Braunschweig, zusammen mit der Jade Hochschule, der Leibniz Universität Hannover, der FCS Flight Calibration Services GmbH und der TU Braunschweig bearbeitet.

 

 

Hochschule Bremen: Neuartige Oberflächen bringen Insekten ins Rutschen

Insekten können mit speziellen Haftorganen auf nahezu allen Oberflächen problemlos laufen und klettern. Bisherige Lösungsansätze zur Eindämmung von Insekten basieren meist auf giftigen oder klebrigen Substanzen, die auf den Laufwegen aufgebracht werden und regelmäßig erneuert werden müssen.

Wissenschaftler des Bionik-Innovations-Centrums der Hochschule Bremen haben nun gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel eine neuartige, biologisch-inspirierte Methode entwickelt, die die Insekten aufhält und ohne den Einsatz von Gift oder Klebstoff auskommt.

„In der Natur gibt auf einigen Pflanzen Oberflächen, die für Insekten rutschig sind“, sagt Dr. Elena Gorb von der Universität Kiel. „Eine Gemeinsamkeit vieler rutschiger Oberflächen ist die Nutzung von unterschiedlichen Oberflächenrauigkeiten. Diese nanostrukturierten Oberflächen sind nicht glatt genug für die Haftorgane, aber nicht rau genug für die Krallen. Dadurch können viele Insekten nur schwer Halt finden.“

Dieses Prinzip haben Wissenschaftler aus Bremen und Kiel nun gemeinsam mit einem Schweizer Hersteller von Kunststofffolien technisch umgesetzt und erfolgreich getestet. Eine Besonderheit des Ansatzes ist, dass durch die entsprechende Wahl der Oberflächeneigenschaften bestimmte Gruppen von Insekten gezielt am Klettern gehindert werden können. „Dadurch könnten wir zum Beispiel bestäubende Insekten von unerwünschten Insekten trennen. Das ermöglicht eine wesentlich gezieltere und ökologischere Beeinflussung von Insekten anstatt der üblichen ‚chemischen Keule‘“, sagt Prof. Dr. Jan-Henning Dirks vom Bionik-Innovations-Centrum der Hochschule Bremen. Auch sind die ungiftigen Kunststoffbeschichtungen länger haltbar als herkömmliche Methoden und lassen sich so zum Beispiel in schwer zugänglichen Bereichen, wie Klima- und Lüftungsanlagen, dauerhaft einsetzen. In den nächsten Schritten wollen die Wissenschaftler die Effizienz der Oberflächen nun noch weiter verbessern.

 

 

Unsere Datenschutzerklärung entsprechend der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) finden Sie hier:  https://www.i2b.de/datenschutz/

 

 

 

Newsletter abbestellen